Ein Bremsberg am Rhein

Vergessene Anlagen sind in Deutschland selten geworden. Umso bemerkenswerter, wenn sie sich in einem touristisch stark erschlossenen Gebiet liegen.



Dieser zweigleisige Bremsberg hat eine Steigung von knapp 40°.
 


Seil, Seilführungsrollen, Strommasten- alles da, was man braucht.
Die 600mm Gleise mit S14 und Dachschwellen sind sauberst verlegt.
Die obere Hälfte hat eine sanftere Steigung, etwa 30°.











Nach 200m erreichen wir das Sprengstofflager neben den Gleisen.



Auch unter dem heutigen Rheinhöhenwanderweg führte der Bremsberg durch.



Früher war hier die Steinbruchzufahrt, vermutlich eine Brücke zur Abraumhalde und Sturzgerüst.



Darüber sind Gebäudetrümmer, vermutlich wurden hier die Bremsbergwagen beladen.



Im Steinbruch findet man vereinzelt Schienenreste.





Das Beste kommt zum Schluss. Mit diesem Stollen unterfährt der Bremsberg scheinbar die Wohngebäude und die Bahnlinie zum Rheinniveau.

Man sieht bereits merkwürdigen Schrott liegen.








Es sind noch beide Bremsbergwagen da, die hinten jeweils eine Klappe und Rutsche haben.
Aufgrund der ungünstigen Bedingungen sind sie stark durchgerostet.
Offensichtlich wurde zum Umladen mit einer normalen Lore direkt darunter gefahren.










Der nun söhlig verlaufende Stollen endet doch nur mit einer Tür im Garten eines Wohnhauses, nicht wie vermutet am Rhein.



Die Anlage sollte aufgrund ihrer Einzigartigkeit komplett erhalten werden. Daher gibt es von mir nur auf Anfrage eine genaue Ortsbeschreibung, um einen größeren Ansturm oder Plünderungen zu vermeiden.
 
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Fahrtage
 
Sonntag, 2.7.2017 11-17 Uhr

Sonntag, 24.9.2017 11-17 Uhr

Fahrten mit dem Personenzug
nach Bedarf, zwischendurch
mit vier Lorenzügen

Führung durch die Feldbahnsammlung
um 13:00 und 15:30 Uhr
 
 
 
 

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