Vogesen 2011
Bei einer Fahrt durch die Vogesen wird man auf Schritt und Tritt mit Geschichte konfrontiert. Es gibt die Bunker der Maginot-Linie, Versorgungsstraßen aus dem WK1, wie die "Route des Cretes". Es gibt massiv ausgebaute Straßen, die als Forstweg mitten im Wald endeten, da sie bereits vor ihrer Fertigstellung nicht mehr benötigt wurden. Die zahlreichen ausgedehnten Soldatenfriedhöfe und überall im Wald angelegte Schützengräben zeugen heute noch von dem Greul der Kriege, begegnen uns auf der Suche nach Altbergbau ständig und sorgen für eine bedrückte Stimmung.

Wir beginnen in einem Steinbruch bei Ampfersbach, von dem hier nur noch wenig zu sehen ist, da ihn die Natur vollständig zurückerobert hat


Eine Schutzhütte zum Schutz bei Sprengungen


Die Werkstatt mit Schmiede


Die Verladerampe, auf der noch Gleise liegen


Nun geht es weiter zu einem Steinbruch bei Munster. Das einzig Interessante war hier dieser Unterstand, der aus Feldbahnschienen errichtet ist.


Am nächsten Tag stand ein Bergwerk in der Nähe des Col d`Hahnenbrunnen auf dem Programm.
Die Grube ist malerisch an einem Bach gelegen und wie in Frankreich üblich völlig ungesichert.
Von der Brücke, über die Einst der Betrieb des Bergwerks lief, ist bald nicht mehr viel vorhanden. 


Da die Grube eher klein ist, nahm ich mir viel Zeit zum Experimentieren mit dem Foto- schließlich hatte ich Urlaub.

Hier zunächst ein Film, den ich während dem Einfahren drehte:

http://www.youtube.com/watch?v=0__o0Te-TXI



























Bei den letzten Bildern kann man die Stimmung des Bergmannes nachempfinden, wenn er nach einer langen Schicht aus der Grube fuhr und ihm die ersten Sonnenstrahlen entgegen kamen.





Einige Tage später entdeckten wir bei Le Thillot einen Bergbauwanderweg, der wirklich empfehlenswert ist.


Auch hier sind alle Stollen offen zugänglich.




Bei der Mine St. Thomas wurde ein Spurnagelhunt nachgebaut, den man auf seinem Gestänge durch die Grube schieben konnte. Dazu konnte man sich die Helme aufsetzen, die im Eingangsbereich deponiert waren. Das Licht brannte sowieso den ganzen Tag.
 



Auch im abgesoffenen Schacht brannte das Licht


Daneben im Bachbett die Mine des Ruisseau. Auch hier konnte man wieder völlig unbeaufsichtigt alles erkunden- in Deutschland unvorstellbar!








Ein paar Meter höher der Stolle de St.Charles


Weitere Halden am Berg


Zu Schluss suchten wir den Kohlebergbau bei Rodern auf. Da dieser bereits 1850 endete, sind außer den stark bewachsenen Kohlehalden und Tagebaupingen nur ein verbrochener Stolleneingang (letztes Bild) zu entdecken.






 
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Fahrtage
 
Sonntag, 2.7.2017 11-17 Uhr

Sonntag, 24.9.2017 11-17 Uhr

Fahrten mit dem Personenzug
nach Bedarf, zwischendurch
mit vier Lorenzügen

Führung durch die Feldbahnsammlung
um 13:00 und 15:30 Uhr
 
 
 
 

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