Kranwagen und Motorlore
Am Anfang war da eine Scheitholzlore aus Bayern ohne musealen Wert, da der Rahmen nur grob zusammen geschweißt war.



Sie stand zwei Monate bei mir im Hof, bis sie dann auseinander geschnitten wurde.



Zusammen mit diesem Schrott soll daraus wieder etwas schönes entstehen.



Nach zwei Feierabenden Material zusägen wurde am Samstag alles zusammgeschweißt.





Sonntagnachmittags erfolgte die Endmontage in Dossenheim und zwei Stunden später die Probefahrt.









Inzwischen wurde der Rahmen mit Beton ausgegossen, dadurch dürfte das Gewicht bei 1300 kg liegen.



Schon vor einiger Zeit konnte ich einen von Rost extrem abgezehrten Lorenrahmen bergen. Er war so leicht, dass ich ihn auf der Schulter aus dem Gelände tragen konnte.



Auch schon länger stand ein VW Industriemotor von einer Tragkraftspritze bereit. Zunächst wurde die Schwungscheibe gegen eine mit Anlasserkranz getauscht, denn Motor ankurbeln ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.



Simmering wechseln



Axialspiel prüfen





Während an einigen VW T2 gleichzeitig geschraubt wurde, war auch mal Zeit, das Material für das Projekt Motorlore auszubreiten. 



Am Rahmen mussten wegen Durchrostungen einige Stücke eingesetzt werden. Außerdem wurde er auf 2,35m verlängert.





Dann wurden Kettenräder bestellt und auf Getriebe und Achsen angepasst.









Inzwischen hat der Motor das kurze Getriebe eines Käfer 1302 bekommen, an dessen Antriebswellenflanschen bereits die Kettenräder montiert wurden.



So langsam sieht man, was es werden soll.



Der Industriemotor hatte nur eine 6V Lichtmaschine, daher bekam der Käfer eine neue und der Industriemotor für die Motorlore dessen gebrauchte.
Der Lichtmaschinenwechsel ist bei Käfermotoren viel Arbeit, da auch das Kühlgebläse auf der Welle der Lichtmaschine sitzt und viel Motorperipherie demontiert werden muss.



Nun wurde die Elektrik der ehemaligen Feuerwehrpumpe den neuen Erfordernissen angepasst, die Seilzüge für Drossel.-und Starterklappe gegen längere getauscht.



Die zukünftige Bremse



Den Bremshebel spendete die Deichsel eines Bauwagens und die Umlenkrollen waren eigentlich für große Jalousien gedacht.




Ein Bodenblech und das umgearbeitete Kupplungspedal eines T2 sind eingesetzt.



Die Motorlore soll leicht bleiben, da wir sie auf Feldbahntreffen mitnehmen wollen.
Daher wurde die Wanne aus Karosserieblech und Winkeleisen neu gebaut.









Nach 50 Arbeitstunden, verteilt auf 2 Wochen, war die Motorlore fertig und der erste Einsatz im thüringischen Blankenberg stand an.

http://feldbahn-dossenheim.de.tl/Papier-und-Schiefer-in-Th.ue.ringen.htm
 
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Fahrtage
 
Sonntag, 2.7.2017 11-17 Uhr

Sonntag, 24.9.2017 11-17 Uhr

Fahrten mit dem Personenzug
nach Bedarf, zwischendurch
mit vier Lorenzügen

Führung durch die Feldbahnsammlung
um 13:00 und 15:30 Uhr
 
 
 
 

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